
Dachfenster einbauen
Dachwohnungen und Mansardenzimmer sind der Renner bei Immobilien; was allerdings bei
dieser Art von Räumen oft Probleme macht, ist die adäquate Beleuchtung.
Ausreichender Einfall von Tageslicht zusammen mit künstlicher Beleuchtung ergibt eine
gelungene Kombination. Doch die Sache mit dem Tageslicht ist nicht immer ganz einfach:
die beste Lösung hierfür sind und bleiben Dachfenster!
Bei der Auswahl des richtigen Dachfensters sind viele verschiedene Aspekte zu beachten.
Die Art des Wohnraumes, die Wohnfläche, die Möblierung sowie die Dachneigung bestimmen
maßgeblich die Größe und den Fenstertyp.
Zum einen gibt es die Dachflächenfenster, die auch Klappfenster oder Schwingfenster
genannt werden. Diese werden eben in der schrägen Fläche des Daches eingebaut. Diese
Dachfenster sind die einfachste Möglichkeit Licht in das oberste Geschoß zu leiten
und neuen Wohnraum zu schaffen, und benötigen auch am wenigsten Material.
Zum anderen können Sie auf Ihrem Dach sogenannte Gauben errichten. Eine Gaube ist
ein Dachanbau oder Dachfortsatz, der es ermöglicht, dass Dachfenster senkrecht
wie beim Rest des Hauses eingebaut werden können. Gauben sind deshalb beliebt,
weil sie zusätzliche Wohnfläche schaffen. Die Dachfenster können in einer Raumhöhe
von 2 Metern bis 2,2 Metern eingebaut werden.
Zum Einfluss der Wohnfläche ist schlichtweg zu sagen, je größer das Zimmer, desto
größer das Fenster. Doch hierfür spielt auch die Dachneigung noch eine gewisse Rolle.
Dachfenster sind geeignet für eine Dachneigung zwischen 18° und 85°, wobei für flachere
Dächer längere Fenster, für steile Dächer entsprechend kürzere Fenster verwendet werden
können.
Ein großer Unterschied bei Fenstertypen sind die verschiedenen Öffnungsmechanismen.
Wenn die Arbeitsfläche unter dem Fenster genutzt werden soll, bietet sich die in diesem
Fall besser erreichbaren obenbedienbaren Fenster an, bei sehr großen oder tiefsitzenden
Fenstern würde ein in den Raum und ins Sichtfeld ragender Griff nur stören, deshalb
bieten sich hier Fenster mit Untenbedienung an.
Egal, ob aber Schwing-, Klapp-, Dreh-, Schiebe- oder Hebeflügel bevorzugt, die
Wohndachfenster sollten alle wärmegedämmt und mit Isolierverglasungen ausgestattet sein.
Auch an Zubehör mangelt es natürlich für Wohndachfenster nicht. Etliche Form- und
Farbvarianten von Griffen, Rahmen und Verkleidungen, Sonderverglasungen wie Hagelschutz-
oder Sonnenschutzgläser und natürlich praktische Gesichtspunkte, wie elektrische Bedienung
anstelle von manueller oder Zusatzausstattung wie Jalousien, Markisen oder Rollläden. Hier
sind der Phantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.
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