Das Balkongeländer


Die Fassade eines Hauses, eines Wohnungsblocks oder Gebäudekomplexes wird nicht nur bestimmt durch die bautechnischen Feinheiten, durch die vorherrschenden Materialien oder das architektonische Einfügen in die Umgebung. So banal es auch klingen mag, eines der Dinge die am meisten ins Auge stechen sind die Balkone und mit ihnen das jeweilige Balkongeländer.

Denn so mannigfaltig die Variationen von Balkonen sind, seien es nun integrierte Laubengänge, vorstehende oder umlaufende Freibalkone, so vielfältig ist auch die Auswahlmöglichkeit, wenn um das Balkongeländer geht.

Zuerst einmal geht es natürlich hauptsächlich um die Bausubstanz. Bei Balkonen, die mit dem Niveau der Außenwand abschließen, besteht so gut wie immer eine gemauertes Geländer, das wenig Luft und Licht durchläst und wenig Platz für Bepflanzungen liefert. Auch abgeschlossene Umrandungen aus Holz, bei vielen freistehenden Balkonen zu finden, bieten ebenso diese Problematik, verschlimmern diese oft sogar noch, wenn zum Beispiel durch dunkel lackiertes Holz, die Hitze geradezu auf dem Balkon gestaut wird. Dann werden zum Teil Temperaturen erreicht, die weder für Menschen noch für Pflanzen angenehm sind.

Deshalb ist ein gitterförmiges Balkongeländer oft praktischer und alltagstauglicher. Man kann auch bei Holzbalkonen die Luftdurchgängigkeit verbessern, indem man vertikal oder horizontal angebrachte schmale Bretter verwendet, Gitterstäbe wirken sehr schlicht und tragen vor allem bei Wohnkomplexen zur Auflockerung der Frontfassaden bei. Wichtig bei all diesen Geländern ist jedoch, den Abstand der Streben nicht zu gering zu wählen, so dass die Sicherheit, vor allem für kleine Kinder und Haustiere, stets gewährleistet bleibt.





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